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Statusabfrage von Windgeneratoren                          

 

Aufgabenstellung

In Zeiten, in denen alternative Energiequellen immer mehr an Bedeutung gewinnen, haben Windkraftwerke einen breiten Einzug gehalten. Windkraftanlagen bestehen in der Regel aus mehreren Windgeneratoren, die meinstes in abgelegenen Gebieten über eine relativ grosse Fläche verteilt sind.

Im Störungsfall drehen die Windgeneratoren den Maschinenkopf aus den Wind und verdrehen die Rotorblätter so, daß der Rotor nicht mehr in Drehung versetzt wird.

Windgeneratoren werden in der Regel autonom betrieben, d. h. es befindet sich keinerlei Personal vor Ort. Daraus ergibt sich die Anforderung, daß der Betriebsstatus des Windgenerators aus der Ferne abfragbar sein muss um im Störungsfalle reagieren zu können.

Hierfür werden Windparks mit dem öffentlichen Telefonnetz verbunden, damit sich das Betreiberunternehmen einwählen kann um den Status abzurufen.

Da die einzelnen Windgeneratoren eines Windparks über eine grosse Fläche verteilt sind, müssen zur Vernetzung der einzelnen Windgeneratoren mit einem Knoten große Entfernungen überwunden werden.

Die ISDN-S0 -Schnittstelle ermöglicht eine max. Reichweite von 1000 m. Diese Strecke erweist sich innerhalb eines Windparks oft als nicht ausreichend. 

 

Die Lösung

Der Einsatz des PT-SU und PT-US ermöglicht die Verlängerung der Reichweite der ISDN-S0-Schnittstelle auf bis zu 8 km mittels einfacher Kupferdoppelader. Müssen mehr als 4 ISDN-S0-Schnittstellen verlängert werden, empfehlen wir den Einsatz des PTI und des PT-US .

 

Die Realisierung

Windparks haben in der Regel ein zentrales Maschinenhaus, in dem auch die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz erfolgt. In diesem Maschinenhaus wird eine ISDN-Telefonanlage installiert, welche die benötigte Anzahl an ISDN-S0-Schnittstellen liefert. Diese werden mit jeweils einen PT-SU und PT-US bis zum betreffenden Windgenerator geführt und dort mit der Steuerung verbunden. Dadurch ist jeder einzelne Windgenerator telefonisch erreichbar ohne daß eine teure Verkabelung oder womöglich für jeden einzelnen Windgenerator eine einzelne Amtsleitung erforderlich ist.

Im Windpark Klettwitz/Niederlausitz (Brandenburg) wurden 38 Windkraftanlagen V66 mit jeweils 1,65 MW vernetzt.