SOS (Sea of SIMs) steht für den TransNova SIM-Server, der eine Erweiterung des TransNova® Gateways darstellt und ein zentrales Management einer großen Anzahl von SIM-Karten ermöglicht.
Die lokalen SIMs und die abgesetzt im SIM Server gelagerten SIMs können wie ein einziges Koppelfeld konfiguriert werden. Wegen der nicht exisitierenden physikalischen Verbindung zwischen den SIM-Karten und der GSM-Engines sind eine Reihe von Vorteilen erkennbar: Der Hauptvorteil für die EWU und SCU besteht darin, dass keine Begrenzung hinsichtlich der Anzahl der SIM-Karten pro GSM-Kanal existiert, sondern dass nun jede beliebige Anzahl von SIM-Karten angesprochen werden kann.
Zusätzliche Vorteile:
Jede EWU ist direkt mit der entsprechenden SCU auf der SOS-Seite verbunden, wodurch eine komplette "back-to-back" Kommunikation zwischen der TMG und dem SOS ermöglicht wird. Hierdurch tritt eine nur minmale Zeitverzögerung auf.
In Verbindung mit dem NMS Netzwerk Managment ist eine Konfiguration aller SIMs von einer entfernt gelegenen zentalen Stelle aus möglich, für eine beliebiege Anzahl in Betrieb befindlicher TMGs und SOS.
Die Funktionalität :
Durch die Nutzung mehrerer TransNova Mobile Gateways in verschiedenen Stationen ist es nicht notwendig, dass die benötigten SIM-Karten innerhalb des Gateways benutzt werden müssen, sondern sie können in einer zentralen Station gelagert und gemanaged werden. Dies wird mit einem SIM-Server realisiert, der mittels einer IP-Verbindung mit den TMGs verbunden ist.. Über diese Verbindung werden alle nötigen Daten von der adressierten SIM-Karte des SIM-Card-Servers zur TMG übermittelt. In der TMG wird die Verbindung dann aufgebaut.